Clean Cosmetics oder Giftcocktail?

Es ist einfach so paradox: Wir wollen unserem Körper mit Pflege etwas Gutes tun und die Industrie suggeriert uns genau das, und dann schmieren wir uns nach einem anstrengenden Arbeitstag Gift ins Gesicht oder baden in krebserregenden Chemikalien. Aber was ist in diesem Zusammenhang dran am Thema Clean Cosmetics?

Weniger Gift im Badezimmer mit Clean Cosmetics?

Clean Eating ist heute der Trend schlechthin: Wir essen am liebsten das, was natürlich gewachsen ist, weil wir sonst unserem Köper schaden. Was heute viele Menschen bei Ihrer Nahrung berücksichtigen, wird beim Thema Pflege oft vernachlässigt. Dies ändert sich allerdings gerade: Clean Cosmetics (CC oder auch Safe Cosmetics) ist ein Trend aus den USA (woher sonst), der auch bei uns langsam aber sicher Einzug erhält. Hierbei geht es darum, dass auf bedenkliche Stoffe in Kosmetika verzichtet wird.

Clean Cosmetics: Eine Eintagsfliege?

Nun sind Trends ja oft auch kurzweilig: vor alles wird heute ein „Clean“ oder ein „Detox“ gesetzt.
Ringana allerdings hat bereits „Clean Cosmetics“ gemacht, bevor es überhaupt ein Wort dafür gab. Im Grunde geht es darum, auf kritische Wirkstoffe zu verzichten und Wirkstoffe aus der Natur so unverändert wie möglich zu nutzen.

 

Was sich so banal anhört, ist sehr komplex. Allein die Haltbarkeit der Produkte ist ein sehr großer Aspekt. Bei herkömmlichen Pflegeprodukten wird diese Haltbarkeit durch Parabene hervorgerufen, die im Verdacht stehen krebserregend zu sein. Ringana hat ein Ablaufdatum, da die Produkte frisch sind und ein spezielles Verfahren, mit dem die natürlichen Wirkstoffe der Natur erhalten werden. Forschung und Produktion spielen hier eine große Rolle.

 

Neben Parabenen werden in herkömmlichen Produkten aber auch weitere Zusatzstoffe wie Silikone, Paraffine, oder auch Farb- und Duftstoffe verwendet. Diese Stoffe legen sich auf die Haut und führen dazu, dass die Haut nicht mehr atmen kann. Sie wird trocken und ein Teufelskreis beginnt. Natürliche Kosmetik dagegen lässt die Haut atmen. Auch wenn Frischekosmetik teurer ist, wird davon auch viel weniger verbraucht: Da die Haut nicht austrocknet, reicht es den Körper alle 2-3 Tage einzucremen. Ein Stück natürliche Seife (die nicht austrocknet, im Gegenteil), kann ein viertel Jahr verwendet werden. Vieles was wir im Badezimmerschrank haben ist vollkommen unnötig und schadet unserer Haut. Aber nicht nur unserer Haut…

Ringana Katharina Penoni

Giftcocktail: Was macht herkömmliche Kosmetik mit unserem Körper?

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist, dass die schädlichen Stoffe, die wir über herkömmliche Kosmetika auftragen, in unseren Körper gelangen:

 

„Die Menge der endokrin schädlichen Chemikalien – so wie Phthalate, Parabene und Phenole – wird in eurem Körper wesentlich sinken, wenn ihr eine kurze Pause – lediglich drei Tage – von verschiedenen Kosmetikprodukten einlegt. (…) Eine Analyse von Urinproben vor und nach dem Versuch ergab, dass die Metaboliten (Stoffwechselprodukte) von Diethylphthalat um 27% zurückgegangen waren; Methyl- und Propyl-Parabene waren um jeweils 44% bzw. 45% zurückgegangen; und sowohl Triclosan als auch Oxybenzon waren 36% niedriger.“

 

Mehr zur Studie finden Sie hier.

 

Ein weiterer Aspekt sind außerdem hormonell wirksame Chemikalien, die überall in herkömmlichen Pflegeprodukten zu finden sind:

 

„Hormonell wirksame Chemikalien stehen im Verdacht, das Risiko für Hoden- und Brustkrebs zu erhöhen, bei Männern die Fruchtbarkeit zu verringern, zu Missbildungen der Geschlechtsorgane zu führen, Fettleibigkeit zu fördern und zu verfrühter Pubertät beizutragen. Föten im Mutterleib, Säuglinge und Kleinkinder sind besonders gefährdet.“

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Gift im Badezimmer: Clean Cosmetics ist die Lösung?

Es ist egal, wie wir es nennen. Es geht nicht um einen Begriff und es geht auch nicht um ein Produkt. Es geht vielmehr darum, die eigene Denke zu verändern: hin zu einem kritischen Verbrauch. Das ist anstrengend, aber wer sich einmal damit auseinander gesetzt hat, kann eigentlich nicht mehr anders. Sobald Sie mehr wissen und Kinder haben, werden Sie nicht mehr wollen, dass sich ihre Kinder mit Kosmetik vergiften. Wenn Sie Hautirritationen haben oder krank sind, wollen Sie Ihren Körper einfach nicht mehr mit Gift belasten.

Seien Sie kritisch – immer!

Das Wichtigste ist also, dass wir als Verbraucher kritisch sind – immer. Deswegen lesen Sie, fragen Sie, seien Sie kritisch. Ich habe meinen Badezimmerschrank schadstofffrei gemacht, weil ich mein Wissen über herkömmliche Kosmetika erweitert habe und mit diesem Wissen keine herkömmliche Pflege mehr verwenden kann.

In meinem Job als Naturkosmetik-Beraterin sehe ich Kunden, die mit Clean Cosmetics – oder wie auch immer wir es nennen – Symptome von Hautkrankheiten verbessern, oder auch das eigene Immunsystem bei Erkrankungen aufbauen konnten, indem sie auf diese Gifte verzichten.

Wie auch bei unserer Nahrung ist es auch hier so, dass eine Umstellung in kleinen Schritten erfolgt. Vielleicht lesen Sie sich Wissen an, vielleicht beginnen Sie erstmal mit einer Hautcreme. Ich bin am Ende bei Ringana gelandet, weil es kein anderes Unternehmen gibt, das so nachhaltig und schadstofffrei produziert.

UND? MÖCHTEN SIE DIE ERSTEN SCHRITTE GEHEN?